FAQ & Anleitung
So funktioniert RailRadar – von der ersten Sichtung über die 150-Meter-Standortprüfung bis zu Journeys, Prognosen und Push-Benachrichtigungen.
RailRadar in 60 Sekunden
RailRadar am tatsächlichen Sichtungsort öffnen.
Die Standortfreigabe ermöglicht die Plausibilitätsprüfung in Streckennähe.
Verfügbare Zug-, Fahrzeug-, Strecken- und Richtungsdaten eintragen.
Passende Sichtungen werden zu einer zusammengehörenden Fahrt verbunden.
Wo die Strecke eindeutig ist, kann RailRadar eine technische Vorschau anzeigen.
Ausführliche Fragen & Antworten
Was ist RailRadar?
RailRadar ist eine gemeinschaftsbasierte Plattform für aktuelle Eisenbahn-Sichtungen. Nutzer melden Züge und Fahrzeuge dort, wo sie diese tatsächlich beobachten. RailRadar verbindet passende Meldungen zu Fahrten (Journeys) und kann auf Basis der bestätigten Sichtungen und der bekannten Streckentopologie eine Vorschau auf den weiteren Fahrtweg anzeigen.
Wie funktioniert RailRadar in wenigen Schritten?
Du siehst einen Zug, öffnest RailRadar, erlaubst die Standortprüfung, wählst bzw. bestätigst den passenden Bahnort und gibst die verfügbaren Fahrzeug- oder Zugdaten ein. Nach dem Absenden wird die Sichtung gespeichert. Passende Sichtungen können zu einer Journey zusammengeführt werden.
Warum benötigt RailRadar meinen Standort?
Die Standortprüfung schützt die Datenqualität. Eine Sichtung soll nur dort gemeldet werden können, wo sich der Nutzer tatsächlich in der Nähe der Eisenbahninfrastruktur befindet. RailRadar prüft hierfür die Entfernung zum passenden Bahnort bzw. Streckenbereich.
Warum kann ich nicht von zu Hause aus irgendeinen Zug melden?
Für die Standortvalidierung gilt derzeit eine maximale Entfernung von 150 Metern. Liegt dein Standort weiter vom ermittelten Bahnort bzw. Streckenbereich entfernt, wird die Meldung abgewiesen. So sollen erfundene oder versehentlich am falschen Ort abgegebene Sichtungen vermieden werden.
Was ist ein Bahnort?
Ein Bahnort ist ein für RailRadar relevanter Punkt an der Eisenbahninfrastruktur – beispielsweise Bahnhof, Haltepunkt oder eine andere betriebliche bzw. streckenbezogene Position. RailRadar nutzt diese Orte, um Sichtungen räumlich einer Strecke und dem weiteren Fahrtweg zuzuordnen.
Was ist der Unterschied zwischen Zugnummer und Fahrzeugnummer?
Die Zugnummer beschreibt die konkrete Zugfahrt bzw. betriebliche Zugidentität. Die Fahrzeugnummer identifiziert dagegen ein bestimmtes Fahrzeug, zum Beispiel eine Lokomotive oder einen Triebzug. Je nach Sichtung kann RailRadar mit einer oder mehreren dieser Angaben arbeiten.
Was ist eine Journey?
Eine Journey ist die von RailRadar gebildete Sichtungskette einer zusammengehörenden Fahrt. Sie entsteht aus zeitlich und fachlich passenden Sichtungen und dient unter anderem dazu, den bisherigen Verlauf und – soweit eindeutig – den weiteren Fahrtweg darzustellen.
Wie funktioniert die 24-Stunden-Regel bei Zugnummern?
Bei einer Zugnummer kann eine offene Journey maximal innerhalb eines 24-Stunden-Fensters fortgeführt werden. Die gleiche Nummer allein reicht aber nicht immer aus: bekannte unterschiedliche Strecken oder ein fachlich erkannter Richtungswechsel können eine neue Journey auslösen.
Was passiert, wenn ein Zug wendet oder die Strecke wechselt?
Eine Wende oder ein erkannter Wechsel auf eine andere Strecke kann trotz gleicher Zugnummer eine neue Journey auslösen. Damit soll verhindert werden, dass fachlich unterschiedliche Fahrten zu einer einzigen langen Sichtungskette vermischt werden.
Wie entstehen Prognosen?
RailRadar verwendet bestätigte Sichtungen, den zuletzt bekannten Bahnort, die bekannte bzw. ableitbare Fahrtrichtung und die hinterlegte Streckentopologie. Daraus wird eine Vorschau auf nachfolgende Bahnorte erzeugt. Eine Prognose ist eine technische Ableitung und keine amtliche Fahrplanauskunft.
Warum endet eine Prognose an einer Verzweigung?
An einer Verzweigung wird nur weiter prognostiziert, wenn der weitere Fahrtweg aus den vorhandenen Daten eindeutig genug ist. Ist die Richtung ab diesem Punkt nicht belastbar bestimmbar, soll RailRadar nicht raten. Die Vorschau endet dann bewusst an dieser Stelle.
Was bedeutet „Richtung unbekannt“?
Das ist kein technischer Defekt, sondern ein zulässiger Zustand. Wenn RailRadar die Fahrtrichtung nicht zuverlässig aus den vorhandenen Sichtungs- und Streckendaten bestimmen kann, bleibt sie unbekannt. Eine Richtung wird nicht allein aus einer unsicheren Smartphone-Kompass-Schätzung erzeugt.
Warum kann eine Prognose trotzdem falsch sein?
Eisenbahnbetrieb kann sich ändern: außerplanmäßige Halte, Umleitungen, Wenden, Überholungen, Fahrzeugtausch oder fehlerhafte Nutzermeldungen können die technische Vorschau beeinflussen. RailRadar zeigt deshalb keine Garantie für Position, Fahrweg oder Ankunftszeit.
Was passiert bei mehreren Sichtungen desselben Zuges?
Neue passende Sichtungen können eine bestehende Journey aktualisieren. RailRadar prüft dabei Identität, Zeitfenster, Strecke, Richtung und Plausibilität, bevor Meldungen zu derselben Fahrt verbunden werden.
Wie aktuell sind die Daten?
RailRadar lebt von den eingehenden Sichtungen. Eine Position bedeutet grundsätzlich: Dort wurde der Zug zuletzt gemeldet. Je länger die letzte Sichtung zurückliegt, desto vorsichtiger muss eine daraus abgeleitete Prognose bewertet werden.
Was sind Push-Benachrichtigungen?
RailRadar kann – sofern der Browser dies unterstützt und du zugestimmt hast – Push-Abonnements speichern und Benachrichtigungen an dein Gerät senden. Browser und Betriebssystem können die Zustellung zusätzlich beeinflussen.
Warum erhalte ich keine Push-Nachricht?
Prüfe, ob Benachrichtigungen für RailRadar im Browser und im Betriebssystem erlaubt sind. Eine vorhandene Push-Subscription allein garantiert nicht, dass jedes Ereignis eine Nachricht auslöst oder dass der Browser sie sichtbar zustellt.
Was passiert bei schlechtem GPS-Empfang?
Eine ungenaue Standortbestimmung kann dazu führen, dass der Abstand zur Strecke oder zum Bahnort zu groß berechnet wird. Warte nach Möglichkeit kurz auf eine genauere Position und versuche die Standortprüfung anschließend erneut.
Sind RailRadar-Daten amtlich oder für den Bahnbetrieb bestimmt?
Nein. RailRadar ist ein eigenständiges Train-Mobil-Projekt und keine betriebliche oder sicherheitsrelevante Eisenbahnauskunft. Daten und Prognosen dürfen nicht für Fahrdienst, Betriebsentscheidungen, Gefahrenabwehr oder andere sicherheitskritische Zwecke verwendet werden.
Kann eine falsche Sichtung gemeldet werden?
Technische Prüfungen reduzieren Fehler, können sie aber nicht vollständig ausschließen. Wo RailRadar eine Problem- oder Fehlermeldung anbietet, können auffällige Daten zur Prüfung gemeldet werden.
Welche Verkehrssysteme unterstützt RailRadar?
Der konkrete Funktionsumfang entwickelt sich weiter. Einzelne Systeme oder Streckenarten können technisch deaktiviert oder noch nicht vollständig modelliert sein. Maßgeblich ist immer das, was die Anwendung bei der Meldung aktuell anbietet.
Wer betreibt RailRadar?
RailRadar ist ein Projekt von Train Mobil. Die vollständigen Betreiber- und Kontaktdaten findest du im Impressum.
